»Angebote zum Feiern«


Taufe
Jesus wurde zu Beginn seines öffentlichen Wirkens von Johannes am Jordan getauft. Damals war die Taufe das Zeichen der Umkehr. Nach der Auferstehung Christi wurde die Taufe zum Aufnahmeritus der christlichen Gemeinde.
Üblich ist die Taufe eines Kleinkindes. Dabei werden die Eltern gefragt, welchen Namen sie dem Kinde gegeben haben. Der Täufling wird nicht nur mit Wasser übergossen, sondern auch mit Öl gesalbt - wie ein König. Die Taufkerze soll dem Neugetauften verdeutlichen, dass Jesus Christus ihn als leuchtendes Licht auf dem Lebensweg begleitet.
Wenn Sie wünschen, dass Ihr Kind mit Gottes Liebe und in der Gemeinschaft der Kirche seinen Lebensweg gehen kann, dann werden Sie sich auch für die Taufe Ihres Kindes entscheiden.
Was es für Sie und Ihr Kind bedeutet, getauft zu sein und zur Kirche zu gehören, das möchten wir gemeinsam mit Ihnen, mit den Paten und anderen Eltern in einem Taufgespräch bedenken.
Die Kindstaufe ist grundsätzlich möglich während der Sonntagsgottesdienste oder zu bestimmten Taufterminen um die Mittagszeit an manchen Sonntagen. Die genauen Tauftermine können Sie im Pfarrbüro erfragen.
Wenn Sie Ihr Kind zur Taufe anmelden, sollten Sie folgende Schritte beachten:

  • Abklären des Termins im Pfarrbüro.
  • Persönliche Anmeldung im Pfarrbüro; dazu benötigen Sie Stammbuch bzw. Geburtsurkunde und die Angabe des Taufpaten (mit katholischer Religionszugehörigkeit, d.h. Mitglied in der Katholischen Kirche - Mitglieder anderer christlicher Konfessionen können nur Taufzeugen sein). Falls der Taufpate nicht in Edenkoben wohnt oder getauft ist, benötigt er eine Mitgliedsbescheinigung seines Wohnortpfarramtes.


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Erstkommunion
Durch die Erstkommunion werden die getauften Christen (in der Regel Kinder mit etwa 9 Jahren) zur vollen Teilnahme an der Eucharistie geführt, d.h. sie dürfen die heilige Kommunion empfangen, in der sich uns Jesus Christus in unüberbietbarer Weise schenkt und uns ewiges Leben in Gemeinschaft mit Gott und allen Gläubigen verspricht.
In der Regel werden alle Eltern der "Drittklässler", die den katholischen Religionsunterricht besuchen, jeweils vor Beginn des Schuljahres angeschrieben und zu einem Informationsabend über den Kommunionweg eingeladen.
Die Kommunionvorbereitung folgt in unserer Pfarreiengemeinschaft - wie vielerorts - dem familienkatechetischen Ansatz:

  • Die Eltern begleiten ihre Kinder auf dem Weg und werden ermutigt, an Hand eines Familienbuches mit ihnen über religiöse Themen ins Gespräch zu kommen und gemeinsam den Glauben in der Familie zu leben.
  • Um selbst die Möglichkeit zu finden, sich mit Glaubens- und Lebensfragen ganz neu auseinander zu setzen treffen sich die Eltern in unregelmäßigen Abständen zu verschiedenen Gesprächsabenden. Diese begleiten thematisch auch den Kommunionweg der Familie.
  • Zudem ist das Miterleben und -feiern der Gottesdienste - schon von der Sache her - eines der wichtigsten und zentralen Elemente der Erstkommunionvorbereitung.
Die verschiedenen Elemente des Kommunionweges sind demnach:
  • Elterntreffen
  • Familiengespräche
  • Kindertreffen
  • Wegegottesdienste
  • Sonntagsgottesdienste
  • Besondere Veranstaltungen im Kirchenjahr
Im Rahmen der Kommunionvorbereitung feiern die Kinder auch das Sakrament der Versöhnung (Beichte).
Die Erstkommunion wird in jedem Jahr am Sonntag nach Ostern (Weißer Sonntag) und dem darauffolgenden Sonntag gefeiert.
Nach der Erstkommunion können die Kinder in eine der MINIstrantenGruppen eintreten.


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Firmung
Das Sakrament der Firmung wird in der Regel vom Bischof oder Weihbischof gespendet - in unserer Gemeinde in der Regel alle zwei Jahre. In der frühen Kirche war der Ritus so, dass ein Priester oder Diakon den Taufbewerber mit Wasser übergossen hat. Anschließend wurde der Neugetaufte zum Bischof geführt, damit er ihm die Hände auflegt als Zeichen dafür, dass Gottes Geist in ihm wirksam ist. Durch die Einführung der Kindertaufe bekam die Firmung eine neue Bedeutung. Was in der Kindertaufe der Pate macht, muss nun der junge Mensch selber öffentlich bekennen: seinen Glauben an Gott, sein Vertrauen auf Jesus Christus. Das Sakrament der Firmung ist auch die Feier der Mündigkeit. Dem jungen Menschen (Mindestalter i.d.R. 14 Jahre oder 8. Klasse) wird Gottes Geist für seinen weiteren Lebensweg zugesprochen.
Die möglichen Firmlinge und ihre Eltern werden bei uns für die Firmvorbereitung angeschrieben und zunächst zu einem Informationstreffen für die Eltern bzw. Jugendlichen eingeladen. Daraus erfolgt die persönliche Entscheidung für den Firmweg mit verschiedenen Stationen:

  • Treffen der Jugendlichen mit den Gemeindekatecheten zu 8-10 wöchentlichen Gruppenstunden
  • danach ggf. Mittun in einem gewählten Projekt, das Einblick gibt, wie Christen heute leben und Kirche gestalten
  • anschließend 2 Firmtage mit allen Jugendlichen zur abschließenden Vorbereitung mit Empfang des Bußsakramentes
  • Mitgestaltung und Mitfeier besonderer Gottesdienste
Diese Stationen wollen die Jugendlichen zu einer ganz persönlichen Entscheidung, zu einem ganz eigenen Ja zu Gott und zur Kirche führen was seinen Ausdruck in der Anmeldung zum Empfang des Firmsakramentes findet.
Die Firmung selbst wird für die Firmlinge unserer Pfarreiengemeinschaft im Jahr 2014 am Freitag, den 4. Juli (in Edesheim) und am Samstag, den 5. Juli (in Edenkoben) gespendet.


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Ehe - Hochzeit
Sakramente sind Zeichen der Liebe Gottes. Bei keinem der sieben Sakramente wird das deutlicher als bei der Hochzeit, wo zwei Menschen feiern, dass Gott ihre Beziehung segnet. Als Ehepaar sollen sie sichtbares Zeichen dafür sein, dass Gott die Welt liebt. Gerade weil für die katholische Kirche die Ehe ein Sakrament ist, ist damit die Unauflöslichkeit verbunden. D. h., dass zu Lebzeiten des Ehepartners keine neue Ehe (Wiederverheiratung) möglich ist.
Die Ehepartner werden bei der Trauung gefragt:
"Wollen Sie Ihre Frau/Ihren Mann lieben und achten und ihr/ihm die Treue halten alle Tage Ihres Lebens, bis der Tod Sie scheidet?
"Sind Sie bereit, die Kinder, die Gott Ihnen schenken will, anzunehmen und sie im Geiste Christi und seiner Kirche zu erziehen?"
"Sind Sie bereit, als christliche Eheleute Mitverantwortung in der Kirche und der Welt zu übernehmen?".
Das Eheversprechen lautet:
"N. , ich nehme dich an als meine Frau/meinen Mann und verspreche dir die Treue in guten und in bösen Tagen, in Gesundheit und in Krankheit. Ich will dich lieben, achten und ehren, solange ich lebe."
Wenn Sie als Paar die kirchliche Trauung anstreben, freuen wir uns mit Ihnen, dass Sie Ihren gemeinsamen Lebensweg ganz bewusst mit Gott gehen und ihn unter seinen Schutz und Segen stellen wollen.
Dazu sind folgende Schritte wichtig:

  • Sie melden sich frühzeitig (4 bis 6 Monate vor dem geplanten Hochzeitstermin) beim Pfarramt (der Hochzeitskirche), um zu gewährleisten, dass "die Kirche frei ist" - d.h. dass zum ihrem Wunschtermin nicht schon eine andere Feier in der Kirche stattfindet.
  • Sie melden sich ebenso rechtzeitig beim Pfarrbüro ihres Wohnortes. Der dortige Pfarrer ist für das sogenannte "Brautgespräch" zuständig und wird dafür gemeinsam mit Ihnen einen Termin vereinbaren.
  • Sie verständigen sich mit Ihrem "Traupriester" über den genauen Termin Ihrer Hochzeit und besprechen gemeinsam mit ihm auch die Gestaltung der kirchlichen Feier. Diese muss nach Kirchenrecht immer in einer Kirche oder Kapelle stattfinden.
  • Als formale Unterlagen benötigen die beiden zukünftigen Eheleute je einen "Taufschein für Ehezwecke", der beim zuständigen Taufpfarramt (nachzulesen im Stammbuch der Eltern) anzufordern ist.
Grundsätzlich gibt es drei Möglichkeiten in einer kirchlichen Feier den Ehebund zu schließen:
  • Feier der Trauung: Während eines festlichen Wortgottesdienstes mit Gebeten, Liedern, Schriftlesung und Predigt gibt sich das Brautpaar vor Gott und der Gemeinde das Ja-Wort und empfängt den Segen.
  • Hochzeitsamt: Die Trauung erfolgt im Rahmen einer Heiligen Messe. Dies wird besonders von Brautpaaren gewünscht, die ihr Leben ganz bewusst als praktizierende Katholiken gestalten und deshalb gemeinsam mit ihren Familien und Freunden auch an diesem Tag die Eucharistie feiern möchten.
  • Trauung von konfessionsverschiedenen Paaren: Im Rahmen eines Wortgottesdienstes kann die Trauung durch einen katholischen Geistlichen gefeiert werden, maber auch in Begleitung eines evangelischen/protestantischen/orthodoxen Priesters. Die Trauung selbst kann in der katholischen Kirche jedoch nur nach katholischem Ritus vollzogen werden.


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Krankensalbung
Die Krankensalbung ist eines der sieben Sakramente. Mit ihr soll einem kranken Menschen Gottes Heil zugesagt werden. Der Priester salbt den Kranken auf der Stirn und auf den Händen und spricht:
"Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: Der Herr, der dich von den Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf."
Das Sakrament der Krankensalbung ist also keine "Letzte Ölung", sondern liebevolle Hilfe in einer schweren Krankheit oder im Alter. Es kann mehrmals gespendet werden. Haben Sie also keine Bedenken, den Wunsch nach einer Salbung zu äußern oder dies für einen Kranken dann zu tun, solange er diese Feier noch miterleben und nachvollziehen kann. Die Priester unserer Pfarreiengemeinschaft sind dazu jederzeit bereit. Das Pfarrbüro hilft Ihnen weiter.


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